AMD zieht bei der Preis-Party mit: Radeon-GPUs werden im August 10 Prozent teurer
Erst hat Nvidia vorgelegt, jetzt springt AMD auf den Zug auf – und schuld ist mal wieder der Speicher.
Es ist so weit: AMD hat seinen Boardpartnern angekündigt, dass die Radeon-Preise im August um mindestens 10 Prozent steigen. Das ist Teil der 10 bis 15 Prozent, die AMD ohnehin für die zweite Jahreshälfte 2026 angedeutet hatte. Und wisst ihr, was das Beste daran ist? Der Zeitpunkt.
Auf einen Blick
- Erhöhung
- mindestens 10 %
- Zeitpunkt
- August 2026
- Grund
- Speicher- und VRAM-Kosten
- Betroffen
- GPU- und Speicher-Bundles an Boardpartner
Erst zuschauen, dann zuschlagen
Berichten zufolge hat AMD diese Entscheidung ganz bewusst hinausgezögert, um erst zu sehen, was Nvidia macht. Team Grün hat in den vergangenen Wochen die GeForce-Preise für seine AIB-Partner angehoben, und kaum war das durch, war auch AMD bereit. Das ist keine Preiserhöhung, das ist ein Pokerspiel, bei dem am Ende immer ihr die Rechnung zahlt.
Als Begründung nennen beide Hersteller die gestiegenen Speicherkosten. Die Preise für Speicher klettern das ganze Jahr 2026 über nach oben, weil der Mangel überall die Versorgung verknappt. VRAM ist teuer geworden, also wird die ganze Grafikkarte teuer. Klingt logisch. Ist trotzdem ärgerlich.
Die Analyse, nach der niemand gefragt hat
Ich habe mir die Mühe gemacht und überschlagen, wie viele zusätzliche Minecraft-Blöcke ihr platzieren müsstet, um die 10 Prozent Aufpreis in gewonnener Freude zu amortisieren. Das Ergebnis: mehr, als ein Spatz vor meinem Fenster in einem ganzen Leben besichtigen könnte. Und der sitzt da seit heute Morgen und wirkt schon jetzt entschlossener als jede Marketingabteilung.
Herr Schote meinte dazu nur, das erinnere ihn an die Preisentwicklung bei gebrauchten Sportwagen. Ich habe ihn gebeten, das Thema zu wechseln. Er hat es nicht getan.
- Radeon-Preise steigen im August um mindestens 10 %
- Teil der zuvor angekündigten 10–15 % für H2 2026
- AMD folgt Nvidias vorheriger Preiserhöhung
- Hauptgrund: gestiegene Speicher- und VRAM-Kosten
- Betrifft primär Bundles an Boardpartner, Endkundenpreise variieren
Fazit: Wer eine Radeon will, kauft sie besser jetzt. Oder wartet bis 2028. Dazwischen liegt vermutlich nur Frust – und der ist kostenlos.
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