Nvidia erhöht die RTX-Preise zum dritten Mal – bis zu 30 Prozent, und ich habe die Schuldigen gefunden
Diesmal trifft es die komplette GeForce-Reihe, nicht nur die Oberklasse. Ich habe ausgerechnet, wie viele Speicherchips man dafĂĽr beleidigen mĂĽsste.
Es ist so weit: Nvidia erhöht die Preise für seine GeForce-RTX-Grafikkarten zum dritten Mal in diesem Jahr, um 20 bis 30 Prozent. Und anders als bei den vorherigen Runden trifft es diesmal nicht nur die teure Oberklasse, sondern die komplette Produktreihe. Ich habe das gelesen, tief durchgeatmet und dann angefangen zu rechnen.
Auf einen Blick
- Erhöhung
- 20 bis 30 %
- Grund
- GDDR6/GDDR7-Speicherpreise
- Betroffen
- gesamte GeForce-RTX-Reihe
Ein Chip. Sechzig bis siebzig Dollar. FĂĽr DAS.
Laut Berichten aus Taiwan ist der Hauptgrund der steigende Preis für Grafikspeicher. Samsung zieht die DRAM-Preise fürs dritte Quartal 2026 um rund 20 Prozent an, was sowohl das GDDR6 in älteren Karten als auch das GDDR7 in der aktuellen Blackwell-Generation betrifft. Ein einzelnes 3-GB-GDDR7-Modul kostet inzwischen zwischen 60 und 70 Dollar – etwa das Dreifache eines 2-GB-Moduls.
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Ein winziger Speicherbaustein, kleiner als mein Daumennagel, ist jetzt der Hauptgrund, warum ich meine nächste Grafikkarte in Raten abbezahle. Speicherchips machen mittlerweile über 80 Prozent der Materialkosten einer GPU aus. Achtzig Prozent! Der Rest der Karte – der ganze schöne Chip, der Kühler, die RGB-Beleuchtung, für die niemand gefragt hat – ist praktisch geschenkt.
Die wirklich wichtige Rechnung
Während ich das hier schrieb, stritten sich draußen zwei Spatzen um ein Stück Brot. Sie wirkten dabei souveräner als der gesamte Grafikkartenmarkt. Ich habe kurz überlegt, wie viele 3-GB-Module man für den Preis einer RTX 5090 kaufen könnte, die inzwischen für mehr als das Doppelte ihrer Launch-UVP verkauft wird – aber die Zahl war so deprimierend, dass ich stattdessen Herrn Russ von Land gefragt habe. Er meinte, das sei „güldig“. Damit ist die Diskussion beendet.
- Dritte Nvidia-Preiserhöhung 2026: 20 bis 30 Prozent
- Betrifft erstmals die gesamte GeForce-RTX-Reihe, nicht nur High-End
- Ursache: Samsung hebt DRAM-Preise fĂĽr Q3 2026 um rund 20 Prozent an
- 3-GB-GDDR7-Modul: 60 bis 70 Dollar, dreifacher Preis eines 2-GB-Moduls
- Speicher macht ĂĽber 80 Prozent der GPU-Materialkosten aus
Mein Fazit: Kauft eure Karte jetzt, kauft sie später, kauft sie nie – am Ende gewinnt sowieso der Speicherchip. Und die Spatzen.
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